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    Ich hatte einmal einen Traum ..... (31. Januar 2008)

Früher, als ich jung war und noch viele Träume h atte , wurde ich auch manchmal gefragt, was ich den in der Zuku nft ma chen will oder werden möchte.

Dara uf habe ich vor mein er Ausreise aus Deutschland und noch jahrelang hier in Japan gewöhnlich geantwortet, dass ich gern die Welt mit " mein em bloßen Händen" ändern möchte. Dies nicht durch Geld, Einfluss, politische Macht oder derglei chen , sondern buchstäblich, nämlich als Handwerker durch das "Werk mein er Hände". Ich habe mir immer eingebildet (und tue dies e igen tlich immer noch zu einem gew isse n Grade), dass ich die Hände eines Heilers, die Hände eines T hera pe uten habe. Nicht ganz gewöhnliche Hände. Und mit diesen Händen wollte ich als Handwerker mein Werk vollb ringen und so bleib ende Werte schaffen.

Inzwis chen bin ich s chon 51 Jahre alt und immer noch nicht in der Lage, die Grundlagen der Arbeit, die ich als mein en Beru f (vom Wort " Beru fung" abstammend) ansehe, problemlos zu "handhaben".

Ich fürchte daher, ich muss gew isse Korrek ture n an diesem mein em Traum vornehmen: die Welt zu beeinflussen liegt wohl nicht in mein er Reichweite.

Mein Schicksal liegt wohl eher dari n , als drittklassiger Handwerker ohne jedes Aufs ehen den Rest mein es Lebens zu verb ringen , denn die 250 Jahre wei tere Schulung und Bemühungen, die ich bräuchte, um mir endlich handfestes Können und W isse n anzu eignen, habe ich unter Umständen gar nicht mehr ...

Ein wesentlich besch eide ner Traum als vorher, aber in seiner Stille auch nicht unattraktiv.

 

 

     Diskriminierung der Auslaender (23. November 2007)

Unten ist ein (offener) Brief, den ich an den deutschen Botschafter in Tokio geschickt habe. Vor ein paar Tagen wurde in Japan ein System eingefuehrt, nach dem ALLE Auslaender bei JEDER Einreise nach Japan ihre Fingerabdruecke und ein Portrait von sich registrieren lassen muessen. Dies soll angeblich dazu beitragen, Terroismus zu verhindern.
Dies faellt mir aeusserst schwierig zu glauben.

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An Herrn Botschafter
Hans-Joachim Daerr

Sehr geehrter Herr Daerr,
Ich moechte mich hinsichtlich der neuen Regelung bei der Einreise von Auslaendern diesbezueglich einmal als Privatperson an Sie wenden.

Ich lebe/arbeite inzwischen seit 30 Jahren in Japan, was bedeutet, dass ich hier natuerlich auch Steuern zahle und alle anderen sozialen Verpflichtungen erfuelle, die einem Familienvorstand obliegen. Seit langem schon bin ich nicht mehr in Deutschland gemeldet und seit beide meine Eltern in Deutschland verstorben sind, habe ich auch kaum noch Gelegenheit/Grund nach Deutschland zu reisen. Meine Frau ist Japanerin und ich selbst habe natuerlich eine permanente Aufenthaltsgenehmigung. Unsere vier Kinder sind alle in Japan geboren, aufgewachsen und gehen derzeit auch noch hier zur Schule. In der Zukunft werden sie sehr wahrscheinlich zu japanischen Steuerzahlern werden. Derzeit haben drei meiner vier Kinder noch zwei Staatsbuergerschaften. Als Deutsche muessten sie daher, wenn sie einmal aus- und wieder einreisen, ihre Fingerabdruecke abgeben!

Nun wuerde ich gern wissen, wodurch werde ich (oder sogar meine in Japan aufgewachsenen Kinder) ploetzlich zu einem "Halbkriminellen", der so viel gefaehrlicher ist als die Buerger aus Nordkorea, dass ich unter erkennungsdienstliche Ueberwachung gestellt werden muss? ALLE meine Daten - ueberhaupt ALLES was ich besitze oder mache - sind hier bei den betreffenden Behoerden registriert, einschliesslich meiner Fingerabdruecke, die ich ja frueher immer schon abgeben musste, bis diese demuetigende Prozedur abgeschafft wurde!
Ich habe die groessten Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass die Aufzeichnung meiner Fingerabdruecke dazu beitragen koennte, eventuelle terroristische Angriffe in/auf Japan zu verhindern. Insbesondere da diese in der Vergangenheit nur von Japanern ausgeuebt wurden.

Ferner moechte ich gern wissen, WER mit den nach dem neuen System digital gespeicherten Daten dann WAS macht. Das wird nirgends erwaehnt. Soll ich der Regierung glauben, dass sie mit EXTREM persoenlichen Daten wie meinen Fingerabdruecken und Fotos vertrauensvoller umgehen, als mit anderen Informationen (siehe Rentengelder)?

Das neue System ist nicht ein Mittel den Terroismus zu verhindern - es ist ein Vorgang der hier in Japan unter dem Begriff "Ijime" bekannt ist. Als solcher kann diese Massnahme, abgesehen von den offenbar geheim gehaltenen (wahren) Gruenden fuer deren Einfuehrung, eigentlich nur als eine Diskriminierung der Auslaender gelten.

Da ich wie gesagt fast keine Beziehungen mehr nach Deutschland habe und Japan nicht nur meine "zweite" Heimat ist, moechte ich Sie als deutschen Boschafter fragen, ob es Ihnen moeglich waere, mich als deutschen Staatsbuerger vor einer solchen Diskriminierung zu schuetzen?
Wenn meine Frau in Deutschland einreisen wuerde, brauchte sie weder dort noch hier bei ihrer Einreise in Japan ihre Fingerabdruecke abgeben.

In der Hoffnung, dass all dies nicht schon voellig egal ist.
Mit freundlichen Gruessen
Thomas Blasejewicz

     Digitale Welt (23. Juli 2007)

Kürzlich bekam ich eine Anfrage per E-Mail hinsichtlich einer Übersetzung von einer mir völlig unbekannten Person aus Amerika. Diese Mail begann wie folgt: Hi Tom, I have a small bit of text in my Japanese page that needs real translation.

Auf diese etwas wunderlich freundliche Mail für einen Geschäftsbrief habe ich dann geantwortet:

"Good evening and thank you for your mail, but I believe this is not really a proper way to do business. (assuming that you want to do business)" und weiterhin habe den Autor der Nachricht mehr oder minder freundlich auf meinen Namen hingewiesen:

"Probably I am too old(-fashioned) for this world, but I DO have a name: Blasejewicz, or Thomas Blasejewicz, either of which is usually preceded by "Mr." Not "Tom".

Daraufhin hat die besagte Person wie folgt geantwortet:

Also in the digital world people do talk quickly and not as formal. That is how business is done, people can get to know each other later.

Nun, wenn dies der "gesunde Menschenverstand / Höflichkeit" der modernen digitalen Welt ist, würde ich glaube eher vorziehen, NICHT ein Teil dieser Welt zu sein.

 

Sprechstunde(n) (13. Juni 2007)

        Jeder Arzt hat seine "Sprechstunde(n)". Das ist ein allgemein gebräuchlicher Ausdruck, über den sich wohl kaum jemand Gedanken macht. Das sollte man aber vielleicht. Wenn man das Wort zerlegt, bekommt man nämlich "Sprech(en) + Stunde", dass heißt, eine Stunde (Zeit!) zum (be)sprechen. Dabei ist es wichtig, dass es sich hier um eine verhältnismäßig lange Zeit handelt. Im Rahmen einer 2-3 Minuten währenden Behandlung, wie dies (nicht nur9 in Japan so häufig ist, wird kaum genug "Zeit" sein, seine Beschwerden richtig mitzuteilen und auch nicht ausreichend Zeit, um diese zu untersuchen (von Seiten des Arztes).

        Bei mir dauert die Aufnahme der Krankengeschichte bei neuen Patienten gewöhnlich etwas zwischen 30 und 60 Minuten. Vor wirtschaftlichen Standpunkt her ist das natürlich völlig unvernünftig, aber diese Zeit erlaubt dem Patienten eine Beschreibung der Probleme und gibt mir die Möglichkeit, mir im wahrsten Sinne des Wortes "ein Bild von Patienten zu machen". Wieviel unnötiger Untersuchungen und Medikamente könnten wohl eingespart werden, wenn man richtige "Sprechstunden" hätte ....

     Zwischenmenschliche Beziehungen (29. April 2007)

    Ich lebe wahrscheinlich schon zu lange, um die Dinge überhaupt noch wahrzunehmen, aber Anfang des Jahres musste ich nach sehr langer Zeit einmal nach Deutschland reisen. Unter anderem wurde ich bei der Gelegenheit gefragt, warum ich "mein zweiter Sohn", "meine Frau", "meine Tochter" oder dergleichen Umschreibungen gebrauche, wenn ich von meiner Familie rede. Das ist mir noch überhaupt nicht aufgefallen! Aber rückblickend lässt sich dies sicher so erklären, dass ich hier unbewusst die japanischen Gebräuche angenommen habe, nach denen man sich eher auf die Art der zwischenmenschlichen Beziehungen als die Namen der jeweiligen Personen bezieht. Dies gilt für Gespräche mit Dritten, den im direkten Gespräch wird der Partner auch in Japan oft (meistens?) mit dem Namen angeredet. 

     Zeitlos    (10. April 2007)

  So lange ist es nun schon wieder her! Aber für mich ist eigentlich jeder Tag gleich und es gibt keinen Grund sich besonders zu beeilen. Auch die Behandlung läuft ja bei mir nicht wie in den allermeisten Kliniken ab: so-und-so viele Minuten Behandlung = so-und-so viel Geld. Bei mir dauert jede Behandlung solange, bis sie abgeschlossen ist. Damit ist sie gewissermaßen "zeitlos" (und somit eventuell auch "priceless" = unbezahlbar wertvoll)?

     Noise (10. Januar 2006)

    "Noise" bezieht sich meistens wohl auf akustische Signale, meint aber auch zum Beispiel "Bildrauschen" beim Fernsehen. Unsere moderne Gesellschaft - in der man so gern von Kultur spricht - ist verseucht mit einem unglaublich hohen "noise level". Diese Störsignale sind so zahlreich und intensiv, dass man "ganz gewöhnliche Reize" einfach nicht mehr wahrnimmt. Ich kenne dies nun hier in Japan, vermute aber, dass es sich in anderen Ländern nicht anders verhält. Diese Situation zeigt sich (hierzulande) immer wieder schön an den Superlativen die erforderlich sind, um überhaupt die Aufmerksam von Leuten zu erhalten. Eine Broschüre über Arzneimittel, die hier ins Haus geliefert werden, ist mit SUPER HEALTH betitelt. Gewöhnliche Gesundheit ist eben nicht mehr ausreichend. Oder auf einer Honigpackung mit der Originalbezeichnung "Country Farm Honey" lautet die japanische Umschrift etwa "supernatürlicher cremiger Honig". Was ein übernatürlicher Honig ist, weiss ich jedoch leider nicht ...........

     Kreise machen (11. Dezember)

        In der orientalischen Medizin (Gedankenwelt) ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Leben durch eine alles durchdringende Kraft genährt und gestützt wird: bei aus dem chinesischen kommenden Texten wird hier von "Qi" geschrieben. Aus dem Japanischen übertragen, würde dies als "Ki" aufgeführt werden. Dieses Ki (die Unterarten davon möchte ich jetzt nicht ansprechen) muss ständig durch den Körper zirkulieren. Wenn es dies nicht mehr tut, wird man krank.

    Außerdem ist es (hierzulande) bekannt, dass dieses Ki aus dem Körper heraus und über bestimmte Entfernungen gerichtet weren kann. Dies ist wichtig bei allen Kampfkünsten, sowie auch therapeutischen Anwendungen wie Qi Qong = Kikoo. 

    Nun ist es leider so, dass nicht alle Menschen mit optimaler Gesundheit und ausreichendem Ki beschert sind. All diesen Menschen möchte ich folgendes vorschlagen. Ki fließt durch den Körper und tritt auch daraus aus: und zwar durch offen gehaltene Hände, Füsse (manchmal auch den Augen). Wenn Sie nun Ihr eigenes Ki schützen/wahren möchten, machen Sie KREISE. Kreise zwischen Händen, Fingern, Beinen, mit oder ohne direktem Kontakt. Vorbilder finden Sie in allen Buddha Statuen, Bildern und dergleichen. Wenn Sie dies erfolgreich durchführen, brauchen Sie eventuell "Erkältungen" weniger fürchten - oder können es sich sogar leisten, den Winter barfuß zu verbringen ........

     Vogelgrippe (20. November 2005)

 Wieder einmal sieht sich die Menschheit der Bedrohung durch einen Feind ausgesetzt der so klein ist, dass man ihn nur unter dem Mikroskop erkennen kann. Und obwohl die Gefahr beim besten Willen nicht leicht genommen werden darf, Aufregung im Angesicht dieser Gefahr kann das Urteilsvermögen beeinträchtigen.

 Derzeit gibt es offenbar kein "spezifisch wirksames" Wundermittel gegen diese Krankheit. Außerdem ist der Virus in der Lage sich selbst ständig zu verändern und weiterentwickeln. Wenn dem so ist, könnte es durchaus eine gute Idee sein, sich auf Therapieformen zu beziehen, die auf eine mehrere Jahrtausende überstreckende Tradition wirksamer Behandlung zurückblicken können: zum Beispiel die Moxibustion.

 Das die Moxibustion die menschliche Immunfunktion "nicht-spezifisch" stimuliert, ist inzwischen über jeden Zweifel erhaben nachgewiesen worden. Jetzt darauf warten, dass man krank wird, um sich dann mit modernen Medikamenten behandeln zu lassen, deren Sicherheit und Wirksamkeit nicht unbedingt erwiesen ist, scheint mir persönlich keine sehr weise Entscheidung zu sein. Außerdem würde es mich nicht wundern, wenn neben den bereits kommerziell erhältlichen modernen Medikamenten die Chinesen mit ihrem wunderbar kapitalistischen Sinn fürs Geschäft in Kürze mit einer "neu entwickelten und hochspezifisch wirksamen" (vermutlich auch nicht sehr billigen) chinesiche Medizin auf den Markt bringen. Ich kann mich daran erinnern, dass dies bei der SARS Epedemie auch so war.

 Nun, warum dann nicht einmal die extrem billige und dabei gleichzeitig von Jedermann zu Hause durchführbare Moxibustion ausprobieren? Dies wird mit Sicherheit NICHT geschäftlich interessant sein, aber für Alle, die ernsthaft um die Gesundheit der Menschen besorgt sind, ist dies eine Therapieform, die einmal in Erwägung gezogen werden sollte!

 

     Ninja (26. Oktober 2005)

Abgesehen davon, dass ich auch jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, fahre ich gern mit dem Rad. Ich kann allerdings beim besten Willen nicht verstehen, warum so viele Japaner Abends/Nachts im Dunkeln ohne Licht fahren - und dies oft noch dazu auf der falschen Straßenseite. Damit sind sie im wesentlichen "unsichtbar", gleichzeitig aber staendig auf Kollisionskurs. Gibt es irgend jemand (oder irgend eine Situation), der von derartigem "Ninja-Verhalten" profitiert?

 

    Natürlich (2. August 2005)

Das Wort "natürlich" wird so häufig in einem Zusammenhang verwendet, der andeutet, das natürlich etwa "gut, harmonisch, angenehm, etc." bedeutet. Aber die feuchte Hitze, die alle Leute zum Stöhnen bringt ist doch auch "natürlich" ...

 

    Rites  (July 24, 2005)

"In four centuries of taking wealth and comfort from the body of the earth, modern science has not troubled to produce a single rite or ritual , not even a minor prayer that asks pardon or gives thanks."

Theodore Roszack

 

24. Juli 2005: Automatische Türen und Rücksicht

Im Zeitalter des Fortschrittes ist es zumindest hier in Japan inzwischen eine sogenannte "Selbstverständlichkeit", dass fast alle Türe automatisch auf- und zugehen. Das hat aber auch seine Nachteile.

Ich habe früher in Deutschland gelernt, dass man sich bei Durchgang durch eine Tür umdreht und eventuell nachfolgenden Personen diese aufhält. Und diese Personen haben sich dann auch dafür bedankt.

Da jetzt fast alle Türen automatisch sind, ist niemand mehr daran gewöhnt, eine Tür aufzuhalten, selbst wenn dies doch noch einmal erforderlich sein sollte. Da die Tür automatisch arbeitet, braucht man nicht mehr "zurückblicken" - braucht man keine "Rücksicht" mehr. Dies wird jedes Mal, wenn ich durch eine mechanische Tür gehe erneut schmerzhaft deutlich. Vielleicht wäre es hin- und wieder doch einmal ganz gut, sich eher "rückschrittlich" als "fortschrittlich" zu verhalten ...?

 

7. Juli 2005: Atmen

Alle Leute atmen - 24 Stunden am Tag. Im Wachen und im Schlafen. Keine große Sache.

Doch große Sache. Die Kontrolle der Atemfunktion ist meines Erachtens nach sicher einer der wesentlichen und fundamentalen Bausteine der gesamten asiatischen Kultur! Ohne die richtige Atmung in das und aus dem "Hara" funktioniert hier gar nichts (traditionelles). Leider scheinen auch viele Asiaten diesem Umstand bereits vergessen zu haben ..... 

 

22. Mai 2005:    Zu Ehren des Langsamen

Hier in Japan scheinen die Menschen, offenbar mehr noch als anderswo, von der Idee besessen zu sein, dass man reale oder eingebildete Zeitpläne - die in Sekunden gemessen werden, einhalten müsste. Warum muss das so sein? Leider bin ich kein sehr weiser Mensch, aber manchmal sage ich meinen Patienten, dass alle Menschen gleich viel Zeit haben, unabhängig davon was zu Rate gezogene Uhren anzeigen mögen: EIN LEBEN.

Nicht mehr aber auch nicht weniger.

 

11. Dezember 2004:    Praktisch

Nicht alles was praktisch ist, ist auch hilfreich. Eher möchte ich auf die Gefahr hinweisen, dass zu viele praktische Dinge den Menschen in eine immer weiter gehende Abhängigkeit drängen.

 

8. Dezember 2004:    Sorry

In der letzten Zeit hat meine Arbeit mich so beschäftigt, dass ich keine Zeit zum Schreiben hatte. Daher wird auch Heute wieder nicht viel dazukommen. Das chinesische Zeichen für "geschäftig" setzt sich aus den Teilen für "Herz"und "verlieren" zusammen. Vielleicht ist das ja was passiert, wenn man zu beschäftigt ist: man verliert sein Herz, seine Seele! Nun überlegen Sie sich einmal, wie viele Menschen Ihnen sagen, dass sie sehr beschäftigt sind ...

 

9. September 2004: Zwei kleine Worte

Neulich habe ich einen kleinen Aufkleber irgendwo gesehen: "Save the Earth" hieß es da. Dabei hatte ich den Eindruck, dass hier zwei kleine Worte fehlen: "vor uns". Das heisst: Save the earth from us.

Den wir Menschen sind die wilden Tieren, die die Umwelt zerstören und die  Ausrottung einer ständig wachsenden Zahl von Arten verursachen. Und wir breiten uns aus wie ein bösartiger Virus ...

Inzwischen gibt es auch schon Menschen, die davon reden, das die "Menscheit" die Galaxie(n) bevölkern / erschließen wird. Das mag ich mir gar nicht vorstellen - der Virus Mensch breitet sich über das gesamte Universum aus ...

 

27. Juni 2004    Abgase

 Es ist wieder Sommer. Das heisst natürlich auch, dass es draußen warm ist. Leider gibt es sehr viele Menschen, denen dies nicht genehm ist, so dass diese es vorziehen, bei laufendem Motor und eingeschalteter Kühlanlage in Ihrem Auto zu sitzen. Der Umstand, dass dies die globale Erwärmung verschärft und außerdem andere Menschen in der Nähe durch die Abgabe belästigt, scheint dabei von untergeordneter Bedeutung zu sein. 

13. Juni 2004

Mode:

Hat sich schon einmal jemand überlegt, dass die Menschen (weltweit) vermutlich mehr Geld für Mode ausgeben als sie für die vielen ständig durchgeführten Kriege verschwenden? Wenn man sich dann noch überlegt, dass die meisten Länder (wesentlich) weniger als 10% ihres sogenannten „Verteidigungsetat“ für Ausbildung ausgeben .... da möchte man doch meinen, hier gibt es eine reale Chance für ebenso reale Veränderungen. Zum Beispiel könnten die Menschen sich entscheiden den Betrag für ein Modestück jährlich für einen Ausbildungsfond oder dergleichen zu stiften ....

Eine Möglichkeit durch die Kraft des normalen Menschen auf der Straße die Welt zu verändern.  

 

7. Juni 2004

Für Leute, die wie ich oft stundenlang am Tag am Computer sitzen und sich dann über verspannte Schultern beklagen. Bitte bedenken Sie, dass Sie ihren Hals im täglichen Leben gewöhnlich vorwiegend vor und zurück (auf und ab) sowie zu den Seiten bewegen. Die Gleichartigkeit der Bewegung beziehungsweise Haltung führt zu den Schwierigkeiten.

Bewegen Sie Ihren Hals öfter einmal in schraubenförmigen Bewegungen nach hinten oder zu den Seiten, wobei Sie beim Zurückbeugen des Kopfes ein- und beim wieder vorführen wieder ausatmen. Lassen Sie sich SEHR viel Zeit für diese zur Streckung dienenden Bewegungen.

 

 

:    "Schnell mal was Neues"

Mit diesen Websites ist es nun so, dass da gern häufig Neuigkeiten stehen.

Das Problem ist nur, dass die Anfertigung und Bearbeitung dieser Neuigkeiten so lange in Anspruch nimmt, dass die Neuigkeiten schon lange nicht mehr neu sind. Und der Bearbeiter dabei nur alt wird.

Women and wine make kingdoms fall,
But study does no harm at all.
(Song dynasty, 960-1279)